1200 Kalorien mehr und jetzt entspannt im Kaloriendefizit – Steffis Erfahrung mit Einfach Ernährung
- 8. Apr.
- 4 Min. Lesezeit
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Ein Jahr später. Und alles ist anders
Vor einem Jahr haben wir Steffi das erste Mal interviewt. Damals ging es um die experimentelle Methode. Um den Weg von 1.600 auf 2.700 Kalorien.
Um die Angst vor dem Mehr. Und darum, wie sie diese Angst hinter sich gelassen hat.
Heute, ein Jahr später, sitzt Steffi wieder vor der Kamera. Dieses Mal geht es ums Defizit. Und um einen Satz, den sie selbst kaum glauben kann:
„Ich hätte nie gedacht, dass es mir so leicht fällt."
Hinweis: Steffis erstes Interview mit uns findest Du am Ende vom Beitrag.
Fleisch in Selterswasser braten
Um zu verstehen, wo Steffi heute steht, muss man wissen, wo sie herkam. Und das war kein schöner Ort.
Früher hat Steffi statt Öl Selterswasser in die Pfanne gekippt. Selterswasser. Um Kalorien zu sparen. Um Fett zu vermeiden. Um ja nichts falsch zu machen.
„Das ist kein Witz. Ich habe mein Fleisch mit Selterswasser gebraten, um Kalorien und Fett zu sparen."
Ihr Mann hat irgendwann gesagt:
„Schatz, jetzt ist irgendwann auch mal Feierabend, gell?"
Aber Steffi konnte nicht aufhören. Weil sie es nicht anders kannte. Weil weniger essen die einzige Strategie war, die sie je gelernt hatte. Weniger Fett. Weniger Kalorien. Weniger von allem.
Heute nimmt sie die Flasche Olivenöl und kippt einfach in die Pfanne. Ohne nachzudenken. Ohne Angst. Ohne Rechnen.
Das hätte sie vor zwei Jahren nie gemacht. Nie.
Ein Jahr Erhalt. Ohne Tracken. Ohne Zunehmen.
Nach der experimentellen Methode hat Steffi eine ganze Weile gar nicht mehr getrackt. Kein Kalorienzählen. Keine App. Einfach essen.
Und was ist passiert? Nichts. Im besten Sinne.
Sie hat nicht abgenommen. Sie hat nicht zugenommen. Sie hat einfach gehalten. Bei 2.500 Kalorien überwiegend.
„Wovor ich früher immer Angst hatte, dass sobald die Kontrolle weg ist, die Waage wieder hochgeht, das war gar nichts."
Ein ganzes Jahr. Stabil. Ohne Kontrolle. Das ist die eigentliche Transformation.
Dann kam das Defizit und es fühlte sich nicht wie eins an
Im Januar 2026 hat Steffi ihr Defizit gestartet. Bei 65 kg. Mit 2.100 Kalorien.
Fünf Wochen später: 62 kg. Drei Kilo weniger. Mit 2.100 Kalorien am Tag.
Zur Erinnerung: Steffi kam vor anderthalb Jahren mit 1.600 Kalorien zu Einfach Ernährung. Da hat sich auf der Waage gar nichts getan.
Jetzt nimmt sie mit 2.100 Kalorien ab. 500 Kalorien mehr als damals. Und der Körper reagiert.
„Ich fühle mich nicht, als wäre ich im Defizit. Null. Früher war es immer: jetzt Diät, jetzt darfst du das nicht essen und das nicht und musst auf das verzichten. Das ist mir gerade echt egal."
Eine Woche Stillstand und kein Zusammenbruch
In Woche drei stand die Waage still. Steffis Gewicht ging sogar leicht nach oben. Die Periode kam. Früher wäre das der Moment gewesen, an dem alles zusammenbricht.
Sofort Kalorien runter. Noch weniger essen. Panik.
Aber nicht dieses Mal.
„Früher wäre ich kollabiert. Ich hätte sofort die Kalorien reduziert. Aber ich habe gedacht: Nein, du hältst durch."
Und eine Woche später ging das Gewicht wieder runter. Einfach so. Weil der Körper macht, was er soll, wenn man ihm die Zeit gibt.
10 Zentimeter größer und 500 Kalorien weniger
Steffi erzählt ihrem Freundeskreis von ihren 2.100 Kalorien im Defizit. Die Reaktion? Große Augen.
„Freundinnen, die zehn Zentimeter größer sind als ich, essen 500 Kalorien weniger. Die können das gar nicht glauben."
Steffi ist 1,60 m groß. Sie isst im Defizit mehr als Frauen, die deutlich größer sind als sie. Und sie nimmt ab.
Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis einer vernünftigen Erhaltungsphase.
Die Waage ist nicht mehr das Ziel
Früher hatte Steffi ein Wunschgewicht: 55, 58 kg. Das war die Zahl im Kopf. Das war das Ziel.
Heute ist ihr die Zahl auf der Waage egal. Was zählt, ist der Körperfettanteil.
Was zählt, ist wie sie sich fühlt. Ob die Waage 65 oder 62 anzeigt, ist zweitrangig.
„Das Gewicht ist mir ehrlich gesagt gar nicht mehr so wichtig. Ich will einfach meinen Körperfettanteil reduzieren."
Das ist der eigentliche Shift. Nicht von 65 auf 62. Sondern von „die Waage bestimmt meinen Tag" zu „die Waage ist eine Zahl".
Drei bis vier Mahlzeiten. Jeden Tag. Ohne Tricks
Früher hat Steffi das Frühstück weggelassen. Oder das Mittagessen. Oder beides. Und dann abends versucht, sich die restlichen Kalorien zusammenzukratzen, wenn eine Feier anstand.
Heute isst sie drei bis vier Mahlzeiten am Tag. Regelmäßig. Auch im Defizit.
Und wenn es eine Woche gibt, in der sie an einem Tag bei 2.500 oder 2.800 Kalorien landet? Dann ist das so. Kein Stress. Kein schlechtes Gewissen. Kein Ausgleichen am nächsten Tag.
„Ich habe mir den Stress rausgenommen. Ich habe keinen Druck mehr. Der ist weg."
Steffis Botschaft
„Zieht es durch. Bleibt stark. Es lohnt sich auf jeden Fall. Es funktioniert wirklich. Man muss nur vertrauen."
Steffi vertraut. Und das Ergebnis gibt ihr recht.
Steffis Kalorienreise auf einen Blick
Start bei Einfach Ernährung: 1.600 kcal
Experimentelle Methode: hoch auf 2.700 kcal
Erhalt: überwiegend bei 2.500 kcal
Defizit: 2.100 kcal
Gewicht Defizitstart: 65 kg
Tiefstwert nach 5 Wochen: 62 kg
Abnahme: 3 kg in 5 Wochen
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